Insolvenzberatung

für Verbraucher und ehemals Selbstständige

Seit mehr als 10 Jahren Spezialist für Insolvenzberatungen

Ihr Ansprechpartner

Rechtsanwalt Christian Schulze

Nicht immer muss es sofort zu einer Privatinsolvenz kommen. Oftmals können auch andere Lösungswege Sie von Ihren Schulden befreien.

"Vertrauen durch Erfahrung und Expertise"

 Gemeinsam erarbeiten wir ein individuelles Lösungskonzept und helfen Ihnen aus den Schulden.

Sie sind in eine finanzielle Notlage geraten?

Durch die Privatinsolvenz ist es Verbrauchern möglich, sich von ihren Schulden zu befreien. Sobald die sog. Wohlverhaltensperiode geschafft ist, erhalten Sie Ihre Restschuldbefreiung und sind schuldenfrei.

Auf Ihrem Weg in ein schuldenfreies Leben, stehe ich Ihnen mit samt meinen KooperationspartnerInnen  zum einen rechtlich und zum anderen menschlich Beiseite.

Dem Großteil meiner MandantInnen kostet es viel Überwindung den Weg in ein schuldenfreies Leben über die Privatinsolvenz zu gehen. Das Thema wird gern ausgeblendet, obwohl es das Leben deutlich einschränkt. 

Daher biete ich Ihnen ein kostenloses Erstgespräch an und Sie können anschließend individuell entscheiden, ob wir Ihren Weg gemeinsam gehen. 

Das könnte Sie vorab schon interessieren. 

Das Insolvenzverfahren kann gem. § 11 Abs. 1 InsO über das Vermögen jeder natürlichen und jeder juristischen Person (z.B. Unternehmer) eröffnet werden.

Es gibt keinen Unterschied zwischen einer Verbraucher- und einer Privatinsolvenz.


Das Verbraucherinsolvenzverfahren wird oftmals umgangssprachlich als Privatinsolvenz bezeichnet. Der juristisch korrekte Fachbegriff lautet jedoch „Verbraucherinsolvenz“.

Die Umstände und Hintergründe, die zu einer Insolvenz führen, sind vielfältig und könnten unterschiedlicher nicht sein.

Plötzliche Arbeitslosigkeit, private familiäre Schicksalsschläge oder falsche Entscheidungen können mögliche Auslöser für nachhaltige finanzielle Probleme sein.

Wird der finanzielle Druck zu groß, ist der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahren zumeist der einzige Ausweg.


Kosten

Eine große Rolle spielen vor allem die Kosten aber auch der Zeitfaktor. 

Die schnellste und beste Lösung, um ein Insolvenzverfahren zu vermeiden, ist die Erwirkung einer außergerichtlichen und vergleichsweisen Einigung mit allen Gläubigern.

Selbstverständlich werden wir Ihnen auch bei einer Einigung helfen und Sie dabei begleiten.


Außergerichtlich oder Gerichtlich

Da der Versuch der außergerichtlichen Schuldenbereinigung gem. §§ 305 ff InsO eine Voraussetzung für die Zulässigkeit eines Insolvenzantrags ist, haben Sie die Möglichkeit, einen ernsthaften Einigungsversuch zu unternehmen, ohne das sechsjährige Insolvenzverfahren mit allen Vor- und Nachteilen zu durchlaufen.

Daneben entstehen keine weiteren Gerichtskosten nebst Vergütung und Aufwandsentschädigung für den Insolvenzverwalter.

Sollte der Versuch dennoch scheitern, erfolgt die Eröffnung des Insolvenzverfahrens mit der Folge, dass die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über Ihr Vermögen auf den Insolvenzverwalter übergeht.

Somit werden Sie mit all Ihren finanziellen Sorgen nicht mehr allein dastehen!

Fortan wird der Insolvenzverwalter Sie indirekt durch Ihre Krise begleiten. Jedoch erwarten Sie somit umfangreiche Auskunfts- und Mitwirkungspflichten gem. der §§ 97, 20 InsO sowie eine erhöhte Erwerbsobliegenheitspflicht. Wonach Sie zur Bemühung um ein Beschäftigungsverhältnis im Falle der Arbeitslosigkeit verpflichtet sind.

Etwaiges Fehlverhalten kann zur Versagung der Restschuldbefreiung führen.


Pfändungsfreibetrag

In diesem Zusammenhang besteht eine weitere Pflicht.

So muss ein Teil Ihres laufenden Arbeitseinkommens bis zur Höhe des Pfändungsfreibetrages zu Gunsten der Insolvenzmasse abgeführt werden.

Der Pfändungsfreibetrag sichert Ihnen Ihr Existenzminimum für laufende Kosten wie Miete, Strom, Verpflegung, etc. und beträgt aktuell 1.139,99 €.

Um eine gewisse Lebenswirklichkeit abbilden zu können, erfolgt in regelmäßigen Abständen eine Anpassung des Pfändungsfreibetrags.


Arbeitgeber

Ihr Arbeitgeber ist zur Abführung des pfändbaren Betrages gesetzlich verpflichtet.

Somit lässt sich eine Mitteilung über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über Ihr Vermögen nicht vermeiden.


Pfändungsschutzkonto

Zusätzlich kann Ihr Weg durch die Privatinsolvenz zur Aufkündigung Ihres Kontos durch Ihre kontoführende Bank führen.

Alternativ empfehlen wir Ihnen die Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos (das sogenannte P-Konto), um sich den Zugriff auf Ihr pfändungsfreies Einkommen zu sichern.

Bitte wenden Sie sich für nähere Informationen an Ihre Hausbank, die Ihr Girokonto in ein P-Konto umwandeln oder für Sie ein neues Konto in Form eines P-Kontos eröffnen kann.


Restschuldbefreiung

Andererseits bedeutet ein erfolgreich abgewickeltes Insolvenzverfahren für Sie die Erteilung der Restschuldbefreiung (RSB) nach sechs Jahren!

D. h. Sie werden von allen nicht erfüllten Verbindlichkeiten gegenüber den Insolvenzgläubigern befreit.


Frühzeitige RSB

Sollten mindestens 35 % der Gläubigerforderungen nebst Verfahrenskosten binnen drei Jahren getilgt werden können, ist auch eine frühzeitige Erteilung der Restschuldbefreiung möglich.


Verfahrenskostenstundung

Zumindest aber besteht bei einem entsprechenden Antrag die Möglichkeit, der vorübergehenden Verfahrenskostenstundung, um Sie während des Insolvenzverfahrens finanziell nicht weiter zu belasten.


Zwangsvollstreckung

Zudem gewährleistet Ihnen das Verbraucherinsolvenzverfahren einen sofortigen Schutz vor Zwangsvollstreckungsmaßnahmen.

Die Kosten des gerichtlichen Insolvenzverfahrens umfassen in erster Linie die Gerichtskosten sowie die Vergütung und Auslagen des tätig werdenden Insolvenzverwalters.

Grundsätzlich sind die Verfahrenskosten aus Ihrem pfändbaren Vermögen zu leisten.

Sind Sie nicht mehr in der Lage Ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen regelmäßig und vollumfänglich zu erfüllen?

Dann könnte ein Verbraucherinsolvenzverfahren der richtige Ausweg sein!

Das Insolvenzverfahren kann über das Vermögen jeder natürlichen Person eröffnet werden. 

Somit werden Sie – vorausgesetzt Sie haben Ihr mehrjähriges Insolvenzverfahren erfolgreich durchlaufen – von all Ihren Verbindlichkeit befreit.


Antragsberechtigt

Antragsberechtigt sind sowohl Sie selbst, als auch alle Ihre Gläubiger. Ihrem Antrag ist ein Verzeichnis beizufügen, das alle bekannten Gläubiger sowie deren Forderungen enthält.


Eröffnungsgrund

Ferner setzt die Eröffnung des Insolvenzverfahrens einen Eröffnungsgrund voraus. Der allgemeine Eröffnungsgrund ist die Zahlungsunfähigkeit. Auch die drohende Zahlungsunfähigkeit stellt einen Eröffnungsgrund dar.


Zahlungsunfähig

Zahlungsunfähig ist derjenige, der nicht in der Lage ist, seine fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen. Eine drohende Zahlungsunfähigkeit liegt hingegen vor, wenn Sie voraussichtlich nicht in der Lage sein werden, Ihre bestehenden Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt der Fälligkeit zu erfüllen.


Bloße Zahlungsstockungen

Bloße vorrübergehende Zahlungsstockungen sind dagegen kein Eröffnungsgrund. Von einer bloßen Zahlungsstockung ist die Rede, wenn sich die Zahlungsunfähigkeit innerhalb kurzer Zeit durch die direkte oder indirekte Beschaffung finanzieller Mittel beheben lässt. Beispielsweise durch ein Darlehen bei Bekannten. Der Bundesgerichtshof legt für die kurze Zeit eine Dauer von drei Wochen zu Grunde. Gelingt es Ihnen innerhalb dieser Frist mittels Bankkredit oder Stundung der Forderungen oder durch einen baldigen Zahlungseingang die fälligen Forderungen zu tilgen, liegt kein Eröffnungsgrund im Sinne der Insolvenzordnung vor.

Grundsätzlich gilt jede natürliche Person als Verbraucher, die keine selbstständige wirtschaftliche Tätigkeit ausübt oder ausgeübt hat.

Auch ehemalige Selbstständige können unter gewissen Voraussetzungen die Verbraucherinsolvenz beantragen.

Ob Sie diese erfüllen, können wir Ihnen beantworten!


Waren Sie früher selbstständig?

Waren Ihre Vermögensverhältnisse überschaubar und gegen Sie stehen keine Forderungen aus Arbeitsverhältnissen?

Dann steht Ihnen auch das Verbraucherinsolvenzverfahren offen!


Forderungen aus Arbeitsverhältnissen 

Die Forderungen aus Arbeitsverhältnissen umfassen vor allem Lohnforderungen von Arbeitnehmern, Forderungen aus Sozialversicherungsbeiträgen, Lohnsteuerforderungen des Finanzamtes sowie Beitragsforderungen der Berufsgenossenschaft.

Überschaubar sind Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse zudem, wenn zum Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung nicht mehr als 19 Gläubiger Forderungen gegen Sie geltend machen.

Das Verbraucherinsolvenzverfahren gliedert sich in verschiedene Phasen und dauert grundsätzlich sechs Jahre ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Hinzu kommt die aufzuwendende Zeit der außergerichtlichen Vorbereitung. Dazu zählt insbesondere der außergerichtliche Einigungsversuch mit den Gläubigern sowie die Insolvenzantragstellung.

Verbraucherinsolvenz oder doch Regelinsolvenz?

Welches Verfahren für Sie das Richtige ist, besprechen wir gemeinsam in unserem ersten persönlichen Beratungsgespräch.

Verbraucherinsolvenz

Regelinsolvenz

Regelinsolvenz

Allgemeines

Das Insolvenzverfahren kann gem. § 11 Abs. 1 InsO über das Vermögen jeder natürlichen und jeder juristischen Person (z.B. Unternehmer) eröffnet werden.

Verbraucher- oder Privatinsolvenz

Es gibt keinen Unterschied zwischen einer Verbraucher- und einer Privatinsolvenz. Das Verbraucherinsolvenzverfahren wird oftmals umgangssprachlich als Privatinsolvenz bezeichnet. Der juristisch korrekte Fachbegriff lautet jedoch „Verbraucherinsolvenz“.

Vor- und Nachteile des Verbraucherinsolvenzverfahrens

Die Umstände und Hintergründe, die zu einer Insolvenz führen, sind vielfältig und könnten unterschiedlicher nicht sein. Plötzliche Arbeitslosigkeit, private familiäre Schicksalsschläge oder falsche Entscheidungen können mögliche Auslöser für nachhaltige finanzielle Probleme sein. Wird der finanzielle Druck zu groß, ist der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahren zumeist der einzige Ausweg.

Kosten des gerichtlichen Insolvenzverfahrens

Die Kosten des gerichtlichen Insolvenzverfahrens umfassen in erster Linie die Gerichtskosten sowie die Vergütung und Auslagen des tätig werdenden Insolvenzverwalters. Grundsätzlich sind die Verfahrenskosten aus Ihrem pfändbaren Vermögen zu leisten.

Verbraucher-insolvenzverfahren und seine Voraussetzungen

Sind Sie nicht mehr in der Lage Ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen regelmäßig und vollumfänglich zu erfüllen? Dann könnte ein Verbraucherinsolvenzverfahren der richtige Ausweg sein! Das Insolvenzverfahren kann über das Vermögen jeder natürlichen Person eröffnet werden.
Somit werden Sie – vorausgesetzt Sie haben Ihr mehrjähriges Insolvenzverfahren erfolgreich durchlaufen – von all Ihren Verbindlichkeit befreit.

Wer ist Verbraucher?

Grundsätzlich gilt laut § 304 Insolvenzordnung als Verbraucher jede natürliche Person, die keine selbstständige wirtschaftliche Tätigkeit ausübt oder ausgeübt hat.

Ablauf und Dauer der Verbraucherinsolvenz

Das Verbraucherinsolvenzverfahren gliedert sich in verschiedene Phasen und dauert grundsätzlich sechs Jahre ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Hinzu kommt die aufzuwendende Zeit der außergerichtlichen Vorbereitung. Dazu zählt insbesondere der außergerichtliche Einigungsversuch mit den Gläubigern sowie die Insolvenzantragstellung.