Insolvenz

Sie können nicht mehr Ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen regelmäßig und vollumfänglich zu erfüllen?

Allgemeines

Das Insolvenzverfahren kann gem. § 11 Abs. 1 InsO über das Vermögen jeder natürlichen und jeder juristischen Person (z.B. Unternehmer) eröffnet werden.

Verbraucher- oder Privatinsolvenz

Es gibt keinen Unterschied zwischen einer Verbraucher- und einer Privatinsolvenz. Das Verbraucherinsolvenzverfahren wird oftmals umgangssprachlich als Privatinsolvenz bezeichnet. Der juristisch korrekte Fachbegriff lautet jedoch „Verbraucherinsolvenz“.

Vor- und Nachteile des Verbraucherinsolvenz-verfahrens

Die Umstände und Hintergründe, die zu einer Insolvenz führen, sind vielfältig und könnten unterschiedlicher nicht sein. Plötzliche Arbeitslosigkeit, private familiäre Schicksalsschläge oder falsche Entscheidungen können mögliche Auslöser für nachhaltige finanzielle Probleme sein. Wird der finanzielle Druck zu groß, ist der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahren zumeist der einzige Ausweg.

Kosten des gerichtlichen Insolvenzverfahrens

Die Kosten des gerichtlichen Insolvenzverfahrens umfassen in erster Linie die Gerichtskosten sowie die Vergütung und Auslagen des tätig werdenden Insolvenzverwalters. Grundsätzlich sind die Verfahrenskosten aus Ihrem pfändbaren Vermögen zu leisten.

Verbraucher-insolvenzverfahren und seine Voraussetzungen

Sind Sie nicht mehr in der Lage Ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen regelmäßig und vollumfänglich zu erfüllen?

Dann könnte ein Verbraucherinsolvenzverfahren der richtige Ausweg sein! Das Insolvenzverfahren kann über das Vermögen jeder natürlichen Person eröffnet werden.
Somit werden Sie – vorausgesetzt Sie haben Ihr mehrjähriges Insolvenzverfahren erfolgreich durchlaufen – von all Ihren Verbindlichkeit befreit.

Wer ist Verbraucher?

Grundsätzlich gilt laut § 304 Insolvenzordnung als Verbraucher jede natürliche Person, die keine selbstständige wirtschaftliche Tätigkeit ausübt oder ausgeübt hat.

Ablauf und Dauer der Verbraucherinsolvenz

Das Verbraucherinsolvenzverfahren gliedert sich in verschiedene Phasen und dauert grundsätzlich sechs Jahre ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Hinzu kommt die aufzuwendende Zeit der außergerichtlichen Vorbereitung. Dazu zählt insbesondere der außergerichtliche Einigungsversuch mit den Gläubigern sowie die Insolvenzantragstellung.

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