verkürzte Restschuldbefreiung

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Insolvenzzeit halbiert sich

Zukünftig sollen überschuldete Unternehmen und private Personen schon bereits nach 3 Jahren aus Ihrer Insolvenz kommen.

Mit der Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens halbiert sich der Zeitraum Ihres Insolvenzverfahrens.

Eine Mindestbefriedigungsquote der Gläubiger und die Begleichung von Verfahrenskosten sollen nicht mehr Voraussetzung hierfür sein.

Das hat die Bundesregierung am 1. Juli 2020 beschlossen.

Restschuldbefreiung


Was ist das?

Mithilfe der Restschuldbefreiung können Sie – wenn die Voraussetzungen erfüllt sind – von der Erfüllung Ihrer Verbindlichkeiten befreit werden.

Kürzere Verfahrensdauer

Die kürzere Verfahrensdauer von 3 Jahren soll für alle ab dem 1. Oktober 2020 beantragten Verfahren gelten. Dies soll für private Personen zunächst bis zum 30. Juni 2025 gültig sein.

Verbote beruflicher Tätigkeiten

Künftig treten mit Ablauf der Entschuldungsfrist Verbote beruflicher Tätigkeiten außer Kraft. Bei erlaubnis- und zulassungspflichtigen Tätigkeiten ist allerdings wieder eine Genehmigung dafür einzuholen.

Sperrfrist

Bisher galt im Normalfall eine zehnjährige Sperrfrist für ein zweites Restschuldbefreiungsverfahren. Diese wird nun auf elf Jahre erhöht. Das zweiter Verfahren unterliegt dann auch einer längeren Verfahrensdauer von fünf Jahren. Grund hierfür ist, dass die Verkürzung des Verfahrens nicht dazu führen soll, dass Schuldner im Falle einer späteren Wiederverschuldung schneller zu einer zweiten Entschuldung kommen können.

Warum kürzer?

Die Restschuldbefreiung soll verkürzt werden, um die Konjunktur anzukurbeln. Gerade aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Folgen.

Dennoch müssen Sie weiterhin einer Erwerbstätigkeit nachgehen (oder sich um eine solche bemühen) oder sich angemessen in der Wohlverhaltensperiode verhalten.

Welche genauen Voraussetzungen Sie erfüllen müssen und wie das Verfahren abläuft, können Sie gerne auf unserer Seite unter “Insolvenz – Voraussetzungen” oder “Insolvenz – Dauer und Ablauf” nachlesen.

Übergangsregelung

Für Insolvenzverfahren die zwischen dem 17. Dezember 2019 und dem 30. September 2020 beantragt wurden, gilt eine Übergangsregelung. Für diese Verfahren verkürzt sich der bisherige reguläre Zeitraum von sechs Jahren – um die Restschuldbefreiung zu erlangen – um so viel volle Monate, wie seit dem Inkrafttreten der EU-Richtlinie am 16. Juli 2019 bis zur Stellung des Insolvenzantrages vergangen sind.

Daneben besteht die Möglichkeit, eine vorzeitige Restschuldbefreiung nach bisherigem Recht zu erlangen.

So können Sie uns erreichen:

Christian Schulze

Wartburgstraße 4

10823 Berlin.

Gerne auch per E-Mail: cs@rechtsanwalt-schulze-berlin.de
+49 30 12 08 81 69
+49 30 22 18 47 10
Mo. – Fr. 8:00-18:00

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